Firestations, Xenia Beliayeva


Firestations «Receiver» – als „dystopian sci-fi electro-pop love song“ bezeichnet das Londoner Quintett seine neue Single, die sich mit einem leicht psychedelischen Motorik-Beat sofort in meinen Gehörgang fräst und mir sehr gut gefällt. Der Song ist Vorbote des Anfang April erscheinenden neuen Albums «The Year Dot».



Xenia Beliayeva «Because» / «High Expectations» – die aus Russland stammende und inzwischen in Hamburg lebende Sängerin verknüpft auf ihren beiden neuen Songs 80er Darkelektro- mit Synthiepop-Elementen, die angenehm düster wie poppig daherkommen.


Pearl Charles, RADIDAS


Pearl Charles «Sleepless Dreamer» – schon mit den ersten Klänge des Titelsongs ihres jüngst auf Kanine Records erschienen Debütalbums hat mich die Sängerin auf ihrer Seite. Flirende Twang-Gitarren, leicht angedeutete folkige (sogar Country-eske) Psychedelik und der sanfte Gesang überzeugen mich schon beim ersten Hören. Ein Song wie gemacht für den bevorstehenden Frühlingsbeginn! (Danke an Gutes Hören Ist Wichtig für den Tipp!)



RADIDAS «Miles per Yeah» – der Debütsingle der Band aus Brighton kann man gewisse psychedelische Einflüsse ebenfalls nicht absprechen, hier geht es aber eindeutig mehr in Richtung BritRock und Shoegaze.

Alaska, Fifi Rong


Alaska «Whitewash the Tidemarks» – dass deutsche Bands gepflegten Indiegitarrenpop britischen Zuschnitts spielen, kommt leider viel zu selten vor. Alaska kommen zwar aus Hamburg, gehören aber nicht in die "Hamburger Schule"-Schublade, sondern zeigen auf ihrer jüngst auf dem kleinen Kult-Label Marsh Marigold erschienen neuen EP einen sympathischen Hang zu melodischen Pop-Melodien mit ein bisschen Twee-Einschlag.


Fifi Rong «Awake» – rein zufällig bin ich neulich bei Soundcloud auf diese Londoner Sängerin gestoßen, deren Elektropop schön nach vorne weg geht. Die dazugehörige EP erscheint nächste Woche.


Hatchie, Launder


Hatchie «Sure» – heute ist es mal wieder Zeit für flockige Gitarrenklänge aus Australien. Die Sängerin Hatchie zeigt auf ihrer aktuellen Single sowohl ein Faible für schöne Pop-Melodien, die an die 90er Jahre denken lassen (bspw. die späten The Sundays, aber auch Natalie Imbruglia), wie auch modern anmutende DreamPop-Atmosphäre. Der Song lässt wirklich aufhorchen, mal schauen, was da in Zukunft noch kommt.


Launder «Fate» – in gar nicht so ferner Zukunft wird auf jeden Fall die EP des Ein-Mann-Projekts Launder aus Los Angeles erscheinen. Auch hier sind DreamPop-Sound nicht zu überhören. (Danke an Nicorola für den Tipp.)

KLASS II, Tiger March


KLASS II «Ifred» – also das schwedische Luxury Records-Label bringt ja nun seit Jahren mit bemerkenswerter Regelmäßigkeit Alben toller neuer skandinavischer Bands heraus, z.B. Makthaverskan, Agent Blå oder It's For Us. Nun haben sie mit KLASS II wieder eine junge Gruppe am Start, die sich dem Wave-/PostPunk-Sound schwedischer Prägung verschrieben hat. Bisher ist auch nur ein Song bekannt, aber am 9. März wird dann das Debütalbum des Quintetts erscheinen.



Tiger March «Either Or» – richtig hübschen Pop spielt dieses Duo von der Westküste der USA. Auch hier ist die Debütscheibe, «Hold Something», auf dem Weg.

Lowtide, Xarah Dion


Lowtide «Elizabeth Tower» – heute will ich Euch mal wieder mit etwas Shoegaze beglücken. Denn zu den besten neuen Bands des Genres gehört für mich Lowtide aus Melbourne (nicht zu verwechseln mit der britischen PostPunk-/Wave-Band gleichen Namens). Bereits das letzte Album war ziemlich toll, und nun gibt es eine neue Single, die Vorbote des nächste Woche erscheinenden Nachfolgers «Southern Mind» ist. Wieder gibt es genau die richtige Melange aus DreamPop und Shoegazegitarren, ganz wunderbar.



Xarah Dion «Dysphorie» – Viel düsterer ist die Coldwave-Musik der belgischen Sängerin. Dieses Stück ist zwar schon von 2016, sie ist mir aber erst jetzt über den Weg gelaufen. Und bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt passen solche Klänge natürlich perfekt. :-)

Bryde, CHVRCHES


Bryde «To be Brave» – die britische Sängerin hatte ich ja schon einige Male in meinem Blog zu Gast. Nun gibt es, im Vorlauf zum im April erscheinenden Debütalbum «Like an Island», eine neue Single, die wiederum ganz wunderbar klingt und mit ihrer Mischung aus DreamPop und Indiefolk (oder in den Worten der Künstlerin „post-grunge-melancholia“) einen bestens zum Winterwetter passenden Soundtrack liefert.


CHVRCHES «Get out» – das Elektropop-Trio aus Schottland hat mich in den letzten Jahren vor allem live wirklich begeistert und überzeugt. Nun ist gerade eine neue Single erschienen (produziert von Straproduzent Greg Kursten), die einen gewissen Stilwechsel darstellt. Zwar immer noch 80er und synthielastig, aber doch poppiger, weniger in Richtugn Depeche Mode. Ich weiß noch nicht so recht, ob ich das gut finden soll...

Life on Venus, The Dig


Life on Venus «Pale» – heute will ich Euch mal wieder mit ein wenig Shoegaze beglücken, und zwar dem in reiner Form, nicht als DreamPop oder Krautrock. (Ja, ich weiß, ich bin seit einigen Jahren ein wenig vom zwischenzeitlichen Shoegaze-Fokus meines Blogs abgekommen.) Life on Venus kommen aus Russland und spielen auf ihren im letzten Jahr auf Shelflife erschienenen, zweiten Album «Encounters» eine gute Mischung aus diversen klassischen 80er/90er-Gitarrenwänden. Nicht innovativ, aber doch gut zu hören.



The Dig «Moonlight Baby» – ganz anders, nämlich fast schon poppig, kommt die neue Single der New Yorker Band daher, die Vorbote von zwei EPs ist, die dieses Jahr herauskommen sollen.